Diese Suppe ist definitiv ein Gericht, das unsere Familie spaltet. Die Einen lieben die Kürbiscremesuppe und die Anderen laufen schon davon, wenn sie nur hören, dass meine Essenplanung in diese Richtung gehen könnte. Bei uns gehören eher die weiblichen Familienmitglieder zum „Team Kürbis“, die Herren sind da deutlich zurückhaltender. Ist das bei euch auch so? Oder stürzen alle begeistert an den Suppentopf und können gar nicht genug davon bekommen? Mich erinnert diese Suppe auf jeden Fall an:

 

 

  • den Herbst mit seinen goldgelben Blättern
  • das tolle warme Bauchgefühl beim Essen
  • die gemütlichen Mahlzeiten an unserer langen Tafel
  • den Trubel im Haus, weil in dieser Jahreszeit wieder mehr drin stattfindet

 

 

Wenn es dir jetzt genauso geht, ran ans Werk. Vielleicht ist gerade so einer dieser trüben und verregneten Herbsttage, da kommt diese Kürbissuppe genau richtig für dich. Falls du nicht Alles im Haus hast, nutze gerne meine Einkaufsliste am Ende des Rezeptes. Dort hast du alles auf einen Blick zusammengefasst. Also, hier für Alle die genauso kürbisverliebt sind das cremige Rezept:

 

 

DIE CREMIGE KÜRBIS-SUPPE SELBST ZUBEREITEN: 

Du brauchst:

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g)
  • 6 Kartoffeln (ca. 400 g)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zwiebel (mittelgroß)
  • 2 EL Olivenöl (zum Braten geeignet)
  • 1 Becher Creme fraiche (alternativ Schmand)
  • 1 l (1000 ml) Gemüsebrühe (am besten selbstgemacht, sonst gekörnt)
  • Salz und Pfeffer
  • gemahlener Chili (nach Bedarf)
  • 2 EL Kürbiskerne
  • etwas Creme fraiche zur Verzierung
  • Baguette/Ciabatta

Im ersten Schritt wäschst du den Kürbis und teilst ihn einmal durch (er muss nicht geschält werden). Nun kannst du mit einem Löffel die Kerne aus dem Inneren herauskratzen – die Schale kannst du dran lassen. Teile den Kürbis in Streifen und dann in Würfel – diese Aufteilung ist sinnvoll, da der Kürbis ziemlich hart sein kann. Die Kartoffeln schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Ebenso enthäutest du die Zwiebel und den Knoblauch und schneidest sie in kleine Würfel.

Nun erhitzt du das Olivenöl in einem Topf und schwitzt die Zwiebel mit dem Knoblauch bei mittlerer Hitze darin an. Wenn sie leicht angebräunt ist, fügst du die Kürbis- und Kartoffelstücke hinzu. Diese auch leicht anbraten und anschließend mit der Gemüsebrühe ablöschen. Das Gemüse sollte im Topf leicht mit Wasser bedeckt sein. Bei Bedarf einfach mit der Gemüsebrühe ausgleichen. Die Kochzeit beträgt ca. 20 Min. – die ganze Zeit über leicht köchelnd.

In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer kleinen, nicht gefetteten Pfanne ein wenig anrösten. Dies dauert nur ein paar Minuten, anschließend zur Seite stellen.

Nach der Kochzeit die Suppe vom Herd ziehen und mit einem Pürierstab vorsichtig pürieren. Je nach Geschmack kannst du kleinere Stücke dabei belassen oder du pürierst die Masse ganz fein (so mag ich es am liebsten). Mit den Gewürzen abschmecken und die Creme fraiche hinzufügen. Alles miteinander vermischen und gut umrühren. Sollte dir die Konsistenz nicht flüssig genug sein, fülle einfach noch mit Gemüsebrühe auf.

Nun die Suppe auf Teller verteilen und mit etwas Creme fraiche und Kürbiskernen verzieren. Hierzu passt wunderbar ein schönes Baguette oder Ciabatta.

✪ Kirsten

 

 

 

Deine Einkaufsliste:

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis
  • 1 Becher Creme fraiche
  • Gemüsebrühe
  • Kürbiskerne

und falls du’s nicht zu Hause hast:

  • Kartoffeln
  • Knoblauch
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Chili
  • Zwiebeln

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